Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: VWCORRADO-FORUM. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

Lila16VT

Anfänger

  • »Lila16VT« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 35

Fahrzeug: Corrado 16V, Golf 4 V5 Highline

Motorisierung: 2.0 16VT, 2.3 20V

Baujahr: 1993,2002

Wohnort: Nordhessen

  • Nachricht senden

1

Montag, 5. Januar 2015, 18:51

Corrado 16VT

Hallo,


ich wollte euch hier mein laufendes Projekt mal vorstellen.
Kritik und Verbesserungsvorschläge sind erwünscht!


Meine persönlichen Ziele bei dem Projekt:
- Learning by doing , wenn mir mal mein "low budget" 16VT Motor hochgeht ist das wesentlich günstiger wie ein R32T
- Ein Auto nach meinen persönlichen Vorstellungen zu bauen
- Aus meinem Corrado einen Sportwagen zu machen der sich mit modernen Sportwagen/Supersportwagen messen kann, und nicht nur auf der Autobahn
- Das ganze mit einem bestmöglichen Kosten/Nutzen Verhältnis


Ich wünschte mir schon mit 15 Jahren mehr Performance bei meinen Fahrzeugen, das ganze begann schon mit meinem Mofa-Roller der am ende 15 PS am Rad hatte bei 2,5 PS im Schein ;) .
Bei meinem Corrado träumte ich schon immer von mehr Leistung, und begann dann mit der Planung eines 1.8T Umbaus. Da ich mich mit den Stromlaufplänen auseinander gesetzt hatte, kam ich zu dem Entschluss dass ich mit einem 16VG60 besser wegkomme. Im Sommer 2013 kam ich an einen netten Menschen der mit Corrado-Teilen handelte, jedoch als Privatmann. Bei diesem Menschen erwarb ich alle G60 spezifischen Teile(G-Lader, Digifant, usw...) die ich für meinem Umbau benötigte, und das zu einem guten Preis. Es gab mit dem Kabelbaum im Nachhinein Probleme,da ich Zuhause feststellte das es nur der halbe war, jedoch lösten wir das Problem. Ich hatte bis zu diesem Zeitpunkt keine Erfahrungen(außer Theoretische) mit G60 Teilen. Den Lader öffnete ich, jedoch nur die Einlass-Seite und da sah alles Ok aus, auch schön sauber und frisch eingefettet.
Mein Plan stand also, ein 16VG60 mit einem 2.0 16V 9A als Basis.


Im Oktober 2013 war es dann soweit, und ich baute den Motor aus. Der Corrado bekam dann ohne Motor einen Stellplatz in einer Scheune in der Nachbarschaft.












Ich zerlegte den Motor und ein Bekannter der Motoren Instandsetzt Hohnte die Zylinder für mich. Er nahm nur soviel Material runter dass wieder ein Sauberer Kreuzschliff entstand. Ich wollte wieder die Serienkolben vom 9A verbauen. Wir dachten uns wenn der Kolben durch das nachträgliche Hohnen ein wenig mehr Platz im Zylinder bekommt wird es nicht schaden, denn so kann er sich bei den erhöhten Temperaturen mehr ausdehnen.


Der Plan ist aufgegangen, der Motor hat heute eine bessere Kompression wie vorher und verbrennt auch weniger Öl, geschadet hat es also auf keinen Fall.

Der Block wurde nach dem Hohnen entrostet und mit Hitzebeständiger schwarzer Farbe Lackiert.

Der Block bekam neue Kolbenringe, Pleuel aus dem Audi RS2( welche neu gewinkelt wurden), und wurde natürlich komplett neu gelagert(Sputter) und abgedichtet. Sowie ein Öl -Schwallblech. Die Ölpumpe habe ich zerlegt und vermessen, laut Rep-Leitfaden ist alles i.O., jedoch steht die Ölpumpe auf der Liste für nächstes Jahr.

Den angestrebten 280 PS von einem 16VG60 sollte er problemlos Standhalten können.





Als Nächstes war der Zylinderkopf drann, da ich ihn und den G-Lader bearbeiten wollte machte ich mich im Internet auf die suche nach Infos. Ich wurde fündig und wollte mich zuerst am G-Lader versuchen. Da ich alles erst mal theoretisch durchplane, zerlegte ich den G-Lader vollständig um mir ein Konzept zu überlegen.
Nachdem ich den Verdränger demontiert hatte bot sich mir ein schöner Anblick. Der Verdränger war auf der Auslassseite stark eingelaufen, und die Auslassseite hatte an 2 Stellen über mehrere cm gebrochene Nuten. Ich kam mir verarscht vor, aber ich war selbst schuld da Privatverkauf,Barzahlung und ohne Rechnung.
Ich rechnete hin und her, und bei dem Umbau auf 16V Turbo umzuschwenken kam ich günstiger weg.
Den G-Lader hakte ich als Lehrgeld ab. :wand

Lila16VT

Anfänger

  • »Lila16VT« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 35

Fahrzeug: Corrado 16V, Golf 4 V5 Highline

Motorisierung: 2.0 16VT, 2.3 20V

Baujahr: 1993,2002

Wohnort: Nordhessen

  • Nachricht senden

2

Montag, 5. Januar 2015, 19:46

Ich machte ,mir viele Gedanken zu der Haltbarkeit meines Blocks.......
Las so ziemlich alle Infos die ich im Netz zu dem Thema Finden konnte, und kam zu dem entschluss dass ich es einfach mal Riskiere. Wobei ich mir keine Hoffnung mache das die Pleuel auf langer Sicht der Belastung standhalten. Somit ist der Motorblock ein wichtiger Punkt für die nahe Zukunft.

Ich setzte mich mit SLS aus Hofgeismar auseinander um sicherzugehen das ich alles eingetragen bekomme. Aufgrund der verfügbaren Gutachten für 16V Turbos fiel meine Wahl auf einen K24/7200 aus dem Audi RS2.

Es ging weiter mit dem Zylinderkopf den ich erst mal säuberlich Zerlegte.






Die Ventile befreite ich von den Verunreinigungen der letzten 20 Jahre.

Ich wollte mal meine Ansaugbrücke aus dem Zubehörmarkt probeweise am Kopf Montieren. Diese Ansaugbrücken verkauft so ziemlich jeder für den 16V. Ich stellte fest dass die Löcher falsch gebohrt wurden.
Ich machte mit einer Bohrmaschine und einem Fräser aus den Löchern Langlöcher bis sich die Ansaugbrücke mittig auf dem Kopf montieren ließ. Bei dem nächsten Schritt fräste ich Unebenheiten und Gussreste in den Kanälen der Ansaugbrücke weg.
Da die Ansaugbrücke einen größeren Durchmesser wie die Kanäle im Kopf hat fräste ich die Dichtung auf das Maß der Ansaugbrücke zurecht, und hatte somit eine Schablone um den Zylinderkopf zu bearbeiten.









Nachdem ich mit dem Ergebnis zufrieden war, bekamen die Kanäle den "feinschliff" mit Fächerschleifern.

Als nächstes schliff ich die Ventile per Hand mit 2 verschiedenen Läpppasten ein. Ich benötigte pro Ventil fast 30 min, es war eine wirklich schöne Arbeit :shot .


Den fertigen Zylinderkopf gab ich zum vermessen und reinigen meinem Bekannten mit.
Es war alles i.O. und ich begann mit der Montage.



















Ich verbaute Viton Ventilschaftdichtungen und neue Hydrostössel von INA, die leichte Version.

Da ich schon vor dem Umbau ABF-Nockenwellen gefahren bin werde ich diese wieder Montieren. Vor allem der größere Ventilhub ist Interessant.

Den Zylinderkopf montierte ich mit einer Vierdichtungsreduzierung von 8:1

Krümmer und Wastegate stammen aus einem Audi S2.

Die G60 Drosselklappe wurde Umgeschweißt um anstelle des Bypass ein Schubumluftventil montieren zu können, und ich bearbeitete die Drosselklappe. Die kleine Stauscheibe mit dem Keil tauschte ich gegen eine ohne Keil aus.

Zu den Sonstigen Teilen brauche ich wohl nicht mehr viel zu erzählen, da kommen Serienteile zum Einsatz.















Den Motor baute ich noch fertig und als nächstes kam die Vorderachse dran.







Rado-Alex

Alexander Sabo

Beiträge: 2 484

Fahrzeug: Corrado 1.8T

Motorisierung: 1.8T BAM

Baujahr: 1989

Wohnort: Albstadt

  • Nachricht senden

3

Montag, 5. Januar 2015, 22:29

Hey willkommen im Forum. Ich find es gut wie du die Sachen angehst. Endlich mal einer der zuerst liest und dann schraubt.
Corrado mit sehr vielen Modifikationen die hier leider nicht alle reinpassen! :vertrag :theo

Lila16VT

Anfänger

  • »Lila16VT« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 35

Fahrzeug: Corrado 16V, Golf 4 V5 Highline

Motorisierung: 2.0 16VT, 2.3 20V

Baujahr: 1993,2002

Wohnort: Nordhessen

  • Nachricht senden

4

Dienstag, 6. Januar 2015, 19:27

Danke, ich mache mir eigentlich bei allem was ich mache vorher meine Gedanken. Ob was gutes bei raus kommt ist eine andere Sache :D

Es ging weiter mit der Vorderachse. Ich entrostete die komplette Vorderachse sowie die Motorträger mit einer Flex und Drahtbürstenaufsätzen.
Im nächsten Schritt wurden die Teile mit Füller grundiert und anschließend schwarz matt lackiert.
Ich montierte außerdem statt den originalen Gummilagern PU Lager von Powerflex.









Ich hatte mir schon ca 4 monate bevor die Vorderachse fertig für die montage war ein H&R Anti-Roll Kit gekauft. Es umfasst ein 25 mm starken Vorderachs Stabi und einen 3 fach verstellbaren 28 mm starken Hinterachssatbi.

Bei der Montage des Vorderachsstabis stellte ich fest dass dieser leider unsymmetrisch ist. Ich kontaktierte H&R und schickte ihn ein.
Da es jetzt mit der Achse nicht mehr weiterging und der Wagen ohne Vorderachse herumstand machte ich mit dem Motorkabelbaum weiter. Ich habe ihn komplett durchgemessen und ggf. repariert. Der Kabelbaum musste im Auto noch ein wenig angepasst werden da er aus einem Passat G60 Synchro stammt.

Ich montierte auch die Zusatzinstrumente und ein Dampfrad von Forge im Armaturenbrett. Die Lade und Öldruckanzeigen sind von Raid und der Lambdacontroller ist von Innovate.





Nach ca. 3 Wochen erhielt ich von H&R einen Stabi. Ich stellte jedoch fest dass dieser wieder Unsymmetrisch ist. Da der Stabi trotzdem im ganzen arbeiten konnte und ich davon ausging das H&R nach einer Retoure nur geprüfte Ware zum Kunden schickt, Montierte ich den Stabi. Es war zu dem Zeitpunkt ende August, und der Wagen sollte diese Saison noch auf die Straße und über den TÜV. Die Hinterachse war nicht mehr schön, aber Technisch i.O. , also verschob ich die arbeiten an der Hinterachse auf 2015.

Der der Wagen nicht selbständig zur Hebebühne fahren konnte und es ein ziemlicher Kraftakt ist den Wagen ohne eigenen Antrieb auf die Hebebühne zu bekommen hatte der Motor die Höchste Priorität. Gewindefahrwerk, Bremsen und alles weiter wurden erst mal nach hinten Geschoben.

535

Meister

Beiträge: 1 999

Fahrzeug: A4 Avant, Fahrrad, 5xCorrado

Motorisierung: TDI, 94er+95er VR6, 93er SLC, 2xUS G60

Baujahr: 03,2x91,93,94,95

  • Nachricht senden

5

Dienstag, 6. Januar 2015, 21:40

Altes Brett in nem 16V Exclusiv? Ansonsten :top
Ultra posse nemo obligatur




My name is Legion; for we are many

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »535« (6. Januar 2015, 21:40)


MarcVR6

Anfänger

Beiträge: 1

Fahrzeug: Corrado VR6

Motorisierung: ABV, 190PS

Baujahr: 08.1992, MJ 1993

Wohnort: 53... & 50...

  • Nachricht senden

6

Donnerstag, 8. Januar 2015, 01:08

Top Arbeit und schön sowie ausführlich geschildert, so muss das sein.
Weiter so!
Mit freundlichen Grüßen
Marc Zimmermann

Lila16VT

Anfänger

  • »Lila16VT« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 35

Fahrzeug: Corrado 16V, Golf 4 V5 Highline

Motorisierung: 2.0 16VT, 2.3 20V

Baujahr: 1993,2002

Wohnort: Nordhessen

  • Nachricht senden

7

Donnerstag, 8. Januar 2015, 20:39

Danke :D

Ist leider kein Exclusiv. Ist ein stinknormaler 16V der im Oktober 93 zugelassen wurde, es ist ein Zwischenmodell, es ist alles vom Facelift innen wie außen nur nicht das A-Brett und der Himmel. Die ZE ist auch noch wie vom G60.
Ich finde sogar das alte A-Brett schöner, das vom Facelift ist mir zu rund.

Es ging dann weiter mit dem einbau des Motors, ich glaube da gibst nicht viel zu sagen.

Das Getriebe ist ein originales vom 16V welches mir viel zu kurz ist. Jedoch für die Eintragung brauchte ich wegen dem Abgasgutachten erstmal das originale Getriebe.
Da ich vor 10.000 km bei einem Getriebetausch die Kupplung vorsorglich neu gemacht hatte war mir die alte "neue" Kupplung zu schade zum wegschmeißen oder verschenken. Also habe ich eine Sachs Performance Druckplatte mit dem fast neuem Belag verbaut. Und es hat sich herausgestellt dass die Kupplung nicht durchrutscht und es also packt. Den passendes Sachs Performance Belag gibt es erst wenn der normale den Geist aufgegeben hat.

Vorne habe ich ein starres Motorlager verbaut, und die beiden Hinteren habe ich original gelassen sowie die 4 Gummilager vom vorderen Motorträger. Sonst sind alle Gummilager gegen PU Powerflex Lager ausgetauscht worden.







Das war die erste Aufnahme nachdem der Motor drin war.
Die Benzinleitungen im Motorraum hatte ich da auch schon angeschlossen. Ich fahre die originale Benzinpumpe vom 16V, ich habe nachgerechnet und sie packt locker die erforderliche Benzinmenge. Einspritzdüßen sind vom Audi S2, ich weiß jetzt werden alle schreien die sind doch viel zu klein. Ich habe mich selbst ausführlich in Foren darüber informiert und fast alle sagen das man für meine angestrebte Leistung mindestens 440ccm braucht. Ich habe mehrmals bei SLS nachgefragt und da sagte man mir, dass es auch mit den S2 düsen machbar ist.
Und es hat sich im Nachhinein herausgestellt dass es entgegen meinen Erwartungen super läuft. Der Motor magert obenrum nicht ab, dabei bin ich nur bei einem Benzindruck von etwas über 3 bar. Ich fahre eine Abstimmung von Röttle Racing aber dazu später mehr.

Es ging weiter mit der Downpipe, da habe ich mir auch viele Gedanken zu gemacht. Ich habe vor guten 10.000 km eine neue 2,5 Zoll Abgasanlage gekauft. Sie ist von Friedrich Motorsport und besteht aus 3 durchgängigen Absorbationsdämpfern. Einen 200 Zellen Edelstahlkatalysator hatte ich auch schon. Der Vorschalldämpfer der Abgasanlage ist sofort raus geflogen, somit waren es noch 2 Schalldämpfer.
Ich sehe es nicht ein wenn ich mir vor 1,5 Jahren eine neue Edelstahlabgasanlage gekauft habe, mir jetzt wieder eine neue in 3 Zoll zu kaufen. Universalschalldämpfer von Simons in 2,5 zoll werden bis 350 PS empfohlen, klar weiß ich das man eine Abgasanlage bei einem Turbomotor am besten so groß wie nur möglich baut, aber ich habe nur ein begrenztes Budget und somit muss das ausreichen.
Jetzt stellte ich mir die frage in welcher Größe baue ich meine Downpipe. Weil alle bauen ihre Downpipes meistens in 3 Zoll, egal ob da nur eine 2,5 Zoll Abgasanlage hinter ist. Wenn ich meine Downpipe in 3 Zoll bauen würde, hätte ich den Vorteil dass der Turbo schneller auf Drehzahlen kommt als bei einer 2,5 Zoll Downpipe, das beschert mir einen höheren Overboost, der Haltedruck, ist jedoch identisch, da sobald das größere Volumen der 3 Zoll Downpipe gefülllt ist, der Abgasgegendruck genauso hoch ist wie mit der 2,5 Zoll Downpipe aufgrund der 2,5 Zoll Abgasanlage.
Ich möchte aber möglichst keinen Overboost, denn der bedeutet Drehmomentspitzen, und Drehmoment geht auf das Material. Noch dazu beschert mir das nur noch mehr Traktionsprobleme. Ich möchte einen linearen und gleichmäßigen Ladedruckverlauf, und darum habe ich mich für eine 2,5 Zoll Downpipe entschieden. Klar verliere ich dadurch Ansprechverhalten, aber das ist es mir wert.
Falls ich mit meiner Theorie falsch liege bitte ich dies zu Korrigieren.







Da mein Vater als Karrorsserieschlosser deutlich mehr Erfahrung im Schweißen hat wie ich, hat er mir alle anfallenden Schweißarbeiten gemacht. Jedoch fluchte er sehr über den starken Verzug des Edelstahls. Also wenn es kein Showcar seien sollte tut man sich einfacher mit Stahl. Da man die Downpipe eh meistens mit Hitzeschutzband umwickelt seht es eh niemand ob es darunter ein wenig rostet.

In der Zwischenzeit habe ich mich weiter mit dem Kabelbaum beschäftigt und die Leitungslängen und die Stecker angepasst.

G60Pete

Profi

Beiträge: 810

Fahrzeug: Corrado

Motorisierung: PG

Baujahr: 89

Wohnort: Graz.at

  • Nachricht senden

8

Donnerstag, 8. Januar 2015, 21:33

Danke :D

Ich finde sogar das alte A-Brett schöner, das vom Facelift ist mir zu rund.


Also bin ich nicht der Einzige der so denkt!
Das Facelift-Amaturenbrett ist mir zu sehr 3er Golf... :kotz

535

Meister

Beiträge: 1 999

Fahrzeug: A4 Avant, Fahrrad, 5xCorrado

Motorisierung: TDI, 94er+95er VR6, 93er SLC, 2xUS G60

Baujahr: 03,2x91,93,94,95

  • Nachricht senden

9

Donnerstag, 8. Januar 2015, 22:48

Einen Facelift Himmel gibts auch nicht. Mich wundert das die Pappen neu sind und das Brett alt. Das gabs so nicht, irgendwas zusammengewürfelt. Aber ist auch egal. Mach weiter so.
Ultra posse nemo obligatur




My name is Legion; for we are many

MPU

Klaus Breuer

Beiträge: 279

Fahrzeug: Passtard Corrado

Motorisierung: TDI / 2,0 16VT

Baujahr: 2001,1992

Wohnort: Neu-Ulm

  • Nachricht senden

10

Freitag, 9. Januar 2015, 08:55

Krümmer ist eun gekürzter S2?
:laola :laola :laola :laola :laola :laola

Lila16VT

Anfänger

  • »Lila16VT« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 35

Fahrzeug: Corrado 16V, Golf 4 V5 Highline

Motorisierung: 2.0 16VT, 2.3 20V

Baujahr: 1993,2002

Wohnort: Nordhessen

  • Nachricht senden

11

Sonntag, 11. Januar 2015, 16:05

Mit Himmel meinte ich die Verkleidung für die Innenraumbeleuchtung und den Schalter für das Schiebedach. Meines Wissens nach gab es 93 Zwischenmodelle die so ausgeliefert wurden wie meiner, aber im Netz steht auch viel Müll....

Ja der Krümmer stammt von einem S2.

Es ging weiter mit der Ladeluftverrohrung und dem LLK. Ich wollte eigentlich den Wagner LLK für den Rally Golf verbauen. Da er mir mit 500€ zu teuer war entschied ich mich Für einen Universalkühler mit folgendem Netzmaß 540x230x65mm. Er hat nur 1/4 des Wagner LLK gekostet und passt super hinter die Originale Front.


Das komplette Ladeluftsystem hat einen Durchmesser von 60 mm. Da hat alles überraschend gut gepasst und damit ging es echt schnell voran.








In der Zwischenzeit ist die Downpipe fertig geworden. Wir mussten sie zweiteilig bauen, sonnst wäre es nicht möglich gewesen sie bei eingebautem Motor zu montieren/demontieren.













Als nächstes war die Fertigstellung der Ladeluftverrohung an der Reihe.










Ich habe mich gegen einen offenen Luftfilter entschieden da die Nachteile den Vorteilen überwiegen, es sei denn man konstruiert eine aufwändige Abschirmung mit Kaltluftzufuhr.
Das Unterteil des Luftfilterkastens stammt vom 9A und das Oberteil von einem Golf 2 mit RP Motor. Im Luftfilterkasten befindet sich eine K&N Filtermatte die ich schon zuvor im 9A Sauger gefahren bin.

Der Wasserkühler bekam noch passende Lüfter da der Originale den ich eigentlich übernehmen wollte aus Platzgründen nicht mehr in frage kam.






Nun mussten nur noch viele Kleinigkeiten gemacht werden bis der erste Startversuch folgen konnte.

Das Kühlwasser für den Turbolader nahm ich mir direkt beim Lader an dem Zulauf für den Wärmetauscher im Innenraum mittels T-Stück ab. Der Rücklauf geht direkt in den Ausgleichsbehälter.

Die KGE und den Rückweg vom Schubumluftventil blieb erst mal offen für den ersten Startversuch. Der Motor hatte Benzindruck und einen Zündfunken. Ich ließ den Anlasser mit abgeklemmter Zündspule und abgeklemmten Einspritzventilen erstmals laufen damit sich überall Öldruck aufbauen konnte.


Der Motor sprang beim ersten versuch sofort an ,so schön und sauber als ob man ihn vor 10 min erst ausgemacht hätte.


Da der Corrado nun von selbst auf die Bühne kam ging es dann mit dem Fahrwerk und den Bremsen an der VA weiter.

der stefan

Stefan Meyrose

Beiträge: 2 268

Fahrzeug: Passat 35i B4 im Aufbau (never ending story) & Golf 2 20VG60 im Aufbau

Motorisierung: AGZ 2.3L 150PS & 2E/ABF/PG/ADR 1,9L 20VG60 2xxPS

Baujahr: 95 & 91

Wohnort: Lemförde

  • Nachricht senden

12

Sonntag, 11. Januar 2015, 23:07

Bei vielen Tuningteile-Vertickern (Sandtler, ISA) gibt's für die Spal-Lüfter (und Ähnliche) auch sogenannte Nägel zum Befestigen der Lüfter aufm Netz. Die Steckt man einfach durch die Lamellen und sichert die auf der anderen Seite mit Klemmscheiben. Ist um einiges eleganter und wesentlich einfacher als mit Halteblechen. Nur als kleiner Tip für die B-Note :P

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »der stefan« (11. Januar 2015, 23:08)


er0l

Profi

Beiträge: 1 245

Fahrzeug: Corrado US 16VG65, Audi Q7 6.0l V12 TDI, Trabant 601S, Impreza GT, Suzuki GSX-R 1000 K9

Motorisierung: Viel zu Viel eigentlich!

Baujahr: ja

Wohnort: Saar

  • Nachricht senden

13

Montag, 12. Januar 2015, 11:58

ich hab die auch durch den kühler fest gemacht, einfach,schlicht,dezent,eleganter, Positionierung einfacher.

Corrado-Achim

Erleuchteter

Beiträge: 3 135

Fahrzeug: Corrado/35i Variant/S51 N Enduro

Motorisierung: 2E/ABV/DDR-2Takt

Baujahr: 1994/1996/1983

Wohnort: Leipzig

  • Nachricht senden

14

Donnerstag, 15. Januar 2015, 17:45

Saubere Arbeit. Mach weiter so :thumbup:

:prost

:theo

53i & 35i :love

Lila16VT

Anfänger

  • »Lila16VT« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 35

Fahrzeug: Corrado 16V, Golf 4 V5 Highline

Motorisierung: 2.0 16VT, 2.3 20V

Baujahr: 1993,2002

Wohnort: Nordhessen

  • Nachricht senden

15

Donnerstag, 15. Januar 2015, 20:48

Ich kenne diese Nägel. Ich fand es aber nicht so schön,da ich ja die Lüfter somit direkt am Netz befestige. Mit den Nägeln ist es natürlich deutlich einfacher.

Danke :D

Aufgrund des Theaters mit dem H&R Stabi habe ich mich gegen ein H&R Fahrwerk entschieden, da ich doch sehr enttäuscht wurde.
Ich fand Lowtec ganz interessant und da ein Händler bei mir um die Ecke die Fahrwerke im Angebot hatte entschied ich mich für ein Lowtec Hilow 9.3R. Also dass mit der Sportlicheren Abstimmung. Riesen Vorteil von dem Lowtec ist, dass es beim herunterdrehen nicht härter wird und auch den gleichen Federweg behält.

In der Zwischenzeit widmete ich mich der Bremse an der VA. Die Bremse hatte ich schon gekauft wo es noch ein 16VG60 werden sollte. Ich hatte mir von einem eBay Händler "frisch Überholte" Girling 60 Sättel gekauft. Diese lagen jedoch fast ein Jahr lang rum. Als ich sie zerlegte um sie für das Lackieren vorzubereiten sah ich das Übel. Die Sättel wurden nur gestrahlt, neu verzinkt und aufhübscht und das wars. Also durfte ich das eigentlich Überholen selbst ausführen. Leider konnte ich dem Händler nach der langen Zeit keine schlechte Bewertung mehr geben....

Mein Plan war an der VA Girling 60 Sättel mit EBC Redstuff und Brembo Max Sport Scheiben, an der Hinterachse das selbe mit dem Lucas 38 Alu Sattel. Die Beläge haben einen maximale Arbeitstemperatur von 750°C und die Scheiben vertragen sogar 800°C.
Mir war ebenfalls wichtig das ich weiterhin 15 Zoll fahren kann, da der Corrado außer der Tieferlegung von außen möglichst original aussehen soll.







Mit der Verarbeitungsqualität des Fahrwerkes war ich jedoch nicht so ganz zufrieden. Die Pulverbeschichtung der Federn war nicht sauber ausgeführt, sodass ich mit dem Pinsel nachbessern musste. Es waren außerdem Schweißperlen genau da auf der Stoßdämpferaufnahme wo der untere Stellring eigentlich eine plane Kontaktfläche haben sollte. Die Schweißperlen habe ich abgefeilt.
Es kamen auch Powerflex Domlager für den VR6 rein.



Ich hatte während dem restlichen Umbau leider keine Bilder mehr gemacht. Ich habe es einfach vergessen weil ich den wagen so schnell es ging fertig bekommen wollte.



Wir hatten Oktober 2014 und ich meldete den Wagen an.

Ich hatte jedoch noch ein paar kleine Probleme mit der Elektrik welche sich alle geklärt haben bis auf eines. Die Kühlwassertemperatur zeigt einen Falschen wert an und ich weiß nicht warum. Ich habe alles überprüft und bin da ratlos. Es werden ca. 20°C zu wenig angezeigt.

Die Digifant bekommt das Lambdasignal jetzt von dem Innovate Lambdacontroller.
Zum einfahren habe ich einfaches 10W40 Öl genommen. Die ersten 600Km bin ich mit dem G60 Chip gefahren. Danach kam der 16VTurbo Chip von Röttle Racing mit dem dazu passendem 250 Kpa Drucksensor. Ich bin 1000Km eingefahren und dann kam der Ölwechsel auf 10W60.
Ich habe während der gesamten Einfahrzeit keine Probleme gehabt . Alles funktioniert wie es soll, außer die Wassertemperaturanzeige.

Die Eintragung des Umbaus erfolgte Problemlos bei SLS. Es ist jetzt alles eingetragen.

Ich werde morgen nach der Arbeit mal in die Scheune fahren und ein Paar Detailbilder von dem fertigen Motor machen, und auch noch ein ein paar Sachen Erläutern. Ein Fahrbericht kommt natürlich auch.

Corrado-Achim

Erleuchteter

Beiträge: 3 135

Fahrzeug: Corrado/35i Variant/S51 N Enduro

Motorisierung: 2E/ABV/DDR-2Takt

Baujahr: 1994/1996/1983

Wohnort: Leipzig

  • Nachricht senden

16

Donnerstag, 15. Januar 2015, 21:33

Mit der Temperatur Anzeige könnte eine kalte Lötstelle oder der Spannungskonstanter im Tacho sein.

Fährst du Ronal LS?

:theo

53i & 35i :love

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Corrado-Achim« (15. Januar 2015, 21:34)


Lila16VT

Anfänger

  • »Lila16VT« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 35

Fahrzeug: Corrado 16V, Golf 4 V5 Highline

Motorisierung: 2.0 16VT, 2.3 20V

Baujahr: 1993,2002

Wohnort: Nordhessen

  • Nachricht senden

17

Sonntag, 18. Januar 2015, 18:57

Ja das sind Ronal LS in 15x7,5 ET 25.

Hmm dass das Problem beim Tacho liegt glaube ich nicht. Mit der KE vom 9A lief ja alles. Ich denke eher dass ich beim Digifant Kabelbaum ein Problem habe.

Die Bilder sind nicht so toll. In der Scheune ist es ziemlich dunkel und sauber ist der Motor auch nicht.







Auf dem letzten Bild ist zu sehen wie ich das Problem mit Kurbelgehäuseentlüftung gelöst habe. Unterhalb verläuft die "Rückleitung" vom Schubumluftventil welches unter der Drosselklappe sitzt.

Was ich noch garnicht erwähnt hatte, der Corrado soll kein Showcar werden. Natürlich soll alles anständig aussehen, aber ich investiere lieber meine Zeit und mein Geld in Sachen welche die Performance erhöhen. Showcars schaue ich mir gerne an, aber fahren möchte ich keins.

Ich bin total begeistert von dem Auto. Das fahrwerk Arbeitet so wie es soll. Das Lowtec 9.3R ist nicht zu hart, die H&R Stabis verhindert fast sämtliche Rollneigung der Karosse. Und ich vermute mal zu dem extrem direkten Fahrverhalten tragen die Powerflex Lager ihr übriges dazu.

Fahrwerkstechnisch hat sich aber ein großes Problem herausgestellt, und zwar der vordere H&R Stabi. Weil er unsymmetrisch ist arbeitet er sich im Fahrbetrieb in Richtung Fahrerseite, bis er am rechten Querlenker anschlägt. Dazu habe ich H&R zwischen den Jahren eine Mail geschrieben. Und bis jetzt kam folgendes bei heraus: Sie können sich nicht erklären warum sich der Stabi verschiebt, weil ja der Stabi den ich jetzt drin habe nach meiner ersten Reklamation geprüft wurde und mit ihrem Muster übereinstimmt. Ich bekam als Lösung für das Problem 2 Stellringe zugeschickt die das verschieben des Stabis verhindern sollen. Als ich am Telefon darauf bestanden habe dass es ja nichts daran ändert dass der Stabi unsymmetrisch ist, sollte ich meinen Serienstabi bei H&R einschicken damit sie überprüfen können ob nicht doch ihr Muster falsch ist. Leider wurde mir nur am Telefon versprochen dass sich H&R nochmal meldet. Dazu kam es seit über einer Woche nicht und auf meine zwischenzeitliche Mail wurde auch noch nicht geantwortet. Schade...

Der Motor läuft mit dem Chip von Röttle Racing super. Er magert bis in den Begrenzer rein nicht ab, entgegen meinen Erwartungen aufgrund der kleinen Einspritzdüsen. Leistung ist meiner Meinung nach für eine angetriebene Achse genug da, ich habe bis 120-140 km/h Traktionsprobleme.

Mit der Ladedruckregelung mittels Dampfrad habe ich schlechte Erfahrungen gemacht. Ich habe wenn ich den Haltedruck im 3. Gang auf 1,5 bar gestellt habe, hatte im 4. Gang über 1,8 Bar, höher ging es nicht weil ich dann vom Gas gegangen bin.

Die Bremse ist ok, bei einer Vollbremsung von 200-0 km/h gab es keine Probleme, aber extreme Dauerbelastung konnte ich noch nicht ausprobieren.

Was mir auch in den 1500km aufgefallen ist wie scheiße sich mein Corrado mit dem 02A Getriebe schalten lässt. Da ist mein Alltags-Golf mit einem 02J ein Traum dagegen. Ich bin aber noch nie ein anderes Auto mit 02A gefahren, vielleicht stimmt was bei mir nicht.

Das waren meine ersten eindrücke auf den 1500km im Oktober 2014. Jetzt freue ich mich schon auf den Saisonbeginn wie ein kleines Kind auf Weihnachten ;) .




Ich bin jetzt auf eine elektronische Ladedruckregelung umgestiegen. Das mit den Dampfrädern hat für mich keinen Sinn gehabt. Meine Wahl viel auf den GREDDY Profec Boost Controller, ich habe ihn ziemlich günstig über eBay bei einem Englischen Händler bekommen.


Zu meinen "Traktionsproblemen" war jetzt da ich eh neue Reifen brauche meine Gedanken bei Semis. Die liegen jetzt auch schon in der Scheune und warten auf ihren Einsatz. Es sind Federal RSR in 205/50 15. Die Reifen kleben sogar schon im kalten Zustand und sind unglaublich steif. Da bin ich echt gespannt was damit so an Kurvengeschwindigkeiten geht.


Beiträge: 2 346

Fahrzeug: Corrado / Scirocco II GT

Motorisierung: 1.9 16VG60 / 2.0 115 PS

Baujahr: 1989 1988

Wohnort: Norderstedt

  • Nachricht senden

18

Sonntag, 18. Januar 2015, 21:48

hm

kannst doch 02J einbauen in den Corrado hab ich auch drin das lange EWT vom 1.9 er TDI brauchst nur ein Adapterstück für den hinteren Halter
der muss Stück weiter raus zur Fahrerseite hin :thumbsup:

Rado-Alex

Alexander Sabo

Beiträge: 2 484

Fahrzeug: Corrado 1.8T

Motorisierung: 1.8T BAM

Baujahr: 1989

Wohnort: Albstadt

  • Nachricht senden

19

Sonntag, 18. Januar 2015, 22:41

Bevor er das tut soll er aber erstmal das Tellerrad vom Diff. ordentlich verschrauben. Sonst hat er nicht lang Spaß dran. :kette
Corrado mit sehr vielen Modifikationen die hier leider nicht alle reinpassen! :vertrag :theo

2L G60

Dominik Gummel

Beiträge: 2 448

Fahrzeug: 3xCorrado, Golf 3

Motorisierung: 16VT, G60, VR

Baujahr: 89 & 91

Wohnort: Kleinblittersdorf / Saarland

  • Nachricht senden

20

Montag, 19. Januar 2015, 11:13

und gleich eine Diff-Sperre einbauen ;)
2,1L 16V Turbo selbst abgestimmt mit E85... Alkohol ist doch eine Lösung. :D

Ähnliche Themen

Thema bewerten