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stoneeh

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Mittwoch, 29. Juni 2011, 01:42

Glaub ich schon er0l. Aber soll halt halbwegs im praktikablen Rahmen bleiben bei mir.

Die derzeit letzte Arbeit an der Ansauganlage wurde grade erledigt. Das glatte Luftrohr vom VR6 von 1996 aufwärts:



Hier die Innenseite zum Vergleich - originales Rohr links, das glatte rechts:




Wer das Ding verbauen will sollte mir eine PM schreiben, muss an ein paar Stellen angepasst werden. Bringt es was? Mein Eindruck, ich glaube wenn ich was gemerkt hab dann war das Placebo. Da hab ich die Felgen schon weit mehr gemerkt, und da hab ich Beschleunigungstests gemacht und konnte keinen Unterschied messen. Naja, zmd schlechter is nix geworden denk ich und eine Erfahrung war es auf jeden Fall wert. Vll bringt es ja wirklich was bei Motoren wo mehr gemacht ist, und auch abgasseitig kein Flaschenhals mehr vorhanden ist.

Also wie gesagt, ich mach jetzt wahrscheinlich eh mal länger Pause. Im Herbst lest ihr aber definitiv wieder von mir ;).

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Sonntag, 17. Juli 2011, 08:17

Habe jetzt den 2. SPAL verbaut. Jetzt sind noch 2 Sachen aufgetaucht. Also 1. mal hat sich als ich den Wagen bekommen im Jahre 2006 hat sich der Lüfter bei niedrigerer Temperatur eingeschalten. Bei 95-100 Grad. Dann ging das schön langsam auf 100° rauf. Und jetzt kommts schon manchmal vor dass er erst bei 105° schaltet. Rennt auch dann nicht durchgehend bis der Motor wieder ordentlich "kühl" ist, sondern kühlt nur wieder auf 100 oder knapp unter 100° runter und dann schaltet er sich aus.

Ich hab heut die 3 Temperaturfühler am Motorblock getauscht, da ist der mittlere (blaue) doch der der den Lüfter einschaltet oder? Was macht der Fühler im Wasserkühler eigtl? Den hab ich aber auch vor nicht allzu langer Zeit getauscht.

Das zweite is halt dass wenn sich die beide gleichzeitig einschalten der Leerlauf empfindlich einbricht. Mein Leerlauf bei warmen Motor is sowieso so bei 500-750 RPM. Gibts evtl eine Möglichkeit den zweiten Lüfter ein bisl zeitverzögert schalten zu lassen? Oder irgendeine andere Art dieses Problem zum umgehen auf jeden Fall.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »stoneeh« (17. Juli 2011, 08:18)


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Sonntag, 17. Juli 2011, 08:27

hm

Normal ist das nen Schalter im Kühler der halt 2 Stufen schaltet je nach Temperatur

da gibts bei ebay aber auch andere die schon bei 80 grad und 90 zb schon in stufe 2 gehen

mit na relaischaltung könntest es zum beispiel so ändern das bei stufe 2 nur ein lüfter läuft und das bei stufe 2 beide laufen

und wenn die Spallüfter so viel ziehen das der motor schon am kotzen ist scheint er ja den leerlauf nicht wirklich zu regeln
evtl der leerlaufregler defekt ?

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Sonntag, 17. Juli 2011, 08:45

Wann geht bei euch eigtl der Lüfter immer an? Normal sollte doch bei 95° Stufe 1 kommen, oder?

Leerlauf is bei mir ca 1000 RPM wenn der Motor kalt ist, wenn er warm ist wie gesagt 500-750 RPM. Kaputt wird das LSV schon nicht sein oder? Man lest immer was von reinigen. Wär eh schon längst gereinigt wenn das nicht so gemein in diesem Stützring drinstecken würde :whistling:

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Sonntag, 17. Juli 2011, 09:58

hm

na wenn er warm ist kannst es ja einfach mal abziehen den stecker und gucken was passiert normal müsste man da auch ein pulsieren merken

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Sonntag, 17. Juli 2011, 10:13

Wann geht bei euch eigtl der Lüfter immer an? Normal sollte doch bei 95° Stufe 1 kommen, oder?



So ist es!
Spaß ist, wenn es wehtut und man trotzdem lacht! 8o

Mein Corrado: http://www.corrado-database.nl/index.php…corrado&id=5419

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Donnerstag, 25. August 2011, 12:00

Okay. Ich hab die SPAL Lüfter jetzt so verkabelt dass auf Stufe 1 nur 1 Lüfter läuft und auf Stufe 2 und Stufe 3 beide. Ich erklär mal wie:

Stufe 1 (rot/weisses Kabel) kommt auf Plus von Lüfter 1. Stufe 2 (rot/schwarz) und Stufe 3 (rot/grün) hängen zusammen auf Plus von Lüfter 2. Masse (braunes Kabel) kommt auf Minus der beiden Lüfter.

Nachlauf funktioniert auch, und das auch bei beiden Lüftern und auf beiden Stufen. Also im Temperaturbereich wo wenn der Motor noch läuft beide Lüfter laufen laufen auch noch immer beide Lüfter nach wenn du den Motor abstellst. Irgendwann is der Motor dann kühl genug dass nur mehr Stufe 1, also 1 Lüfter, läuft. Also das Stufen System funktioniert so im Nachlauf genau wie im Fahrbetrieb.


Im übrigen sind nun alle Temperatursensoren neu, der am Wasserkühler, die drei am Motor, und den einen in der Ansaugbrücke hab ich auch provisorisch neu gegeben.

Vorher hatte ich ja das Problem dass die erste Stufe erst bei 100° geschaltet hat und die zweite bei 110°. Nach dem Tausch des Gebers im Wasserkühler (der ja eh der ist der die ersten beiden Stufen schaltet; Teilenummer 191 959 481 A) schaltet nun die erste Stufe früher (eh so bei 95° wie sichs gehört), aber die zweite Stufe (und ist auch garantiert die zweite Stufe, nicht die dritte, extra nochmal nachgeprüft) schaltet noch immer erst bei 110°. Was natürlich nervig ist weil so heiss will man ja den Motor nicht dauernd haben - im Fahrbetrieb kommt er zwar eh kaum über 90°, aber im Stau oder Ampel geht die Temperatur solange rauf bis beide Lüfter laufen, erst dann kühlt er wieder runter. Hat irgendwer evtl nen Lösungsansatz?


Noch eine freudige Nachricht: der Corrado hat Gesellschaft bekommen, als Winterauto kommt jetzt ein Golf IV Comfortline, 90 PS TDI, zum Einsatz.


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Montag, 6. März 2017, 19:27

Wow. Ein paar Jährchen her 8-)

Aufgrund persönlicher Umstände (die übliche Story) war das Projekt ein paar Jahre auf Eis gelegt. Die meiste Zeit ist der Corrado unangemeldet herumgestanden, und hat Defekte gesammelt. Das meiste im Bereich Innenausstattung und Elektronik. Dachhimmel hatte sich gelöst, ZV und Seitenspiegelverstellung ging nur noch sporadisch, Zündkabel wurden brüchig, etc. Schön langsam hab ich da mal wieder etliches gemacht bzw machen lassen, aber so wie er sein soll ist er noch lange nicht.


Im Zuge des letzten Werkstattbesuchs hab ich dann auch gleich das Bilstein B12 einbaun lassen, das ich schon ewig hier liegen hatte. Das ist der Grund des Updates. Ich wollte eigtl erst wieder was posten, wenn das Auto wirklich herzeigbar ist, aber ich will einfach frische Fahreindrücke zum Fahrwerk einstellen, bevor ich mich dran gewöhnt hab und das verbesserte Fahrverhalten als normal empfinde.




Es wurde neben dem Fahrwerk alles an Verschleissteilen neu gemacht, also die ganzen Gummis, Axialrillenlager, oberer Federteller, ... - nun der Fahreindruck im Vergleich zum Originalfahrwerk, das ebenso noch relativ frisch war (10, 20tkm):


- Komfort ist schlechter, aber ich persönlich halte es grad noch aus. Über längere Unebenheiten ändert sich nicht viel, aber über kurze Schlaglöcher ist das Bilstein schon nochmal ne Ecke härter. Wobei ich die Erfahrung hab, dass Fahrwerke nach dem Einbau mit der Zeit noch ein wenig weicher werden.

- Bremsverhalten ist eine Riesen Verbesserung. Mit dem originalen Fahrwerk nickt das Auto beim bremsen, besonders von hohen Geschwindigkeiten, stark ein, wird instabil. Mit dem Bilstein ist das einnicken minimal, das Auto bremst schön über alle vier Räder, und bleibt stabil.

- Kurvenlage ist natürlich besser. In langsamen Kurven drängt noch immer die Front nach aussen. Hier merkt man einfach noch immer das Gewicht der Vorderachse, obwohl ich das eh schon um ne ganze Ecke reduziert habe. In schnellen, langen Kurven ist der Unterschied deutlich ausgeprägter - in diesen nickt das Originalfahrwerk am kurvenäusseren Vorderrad ein, wodurch das Fahrzeug instabil wird. Das Bilstein gibt hier wiederum deutlich weniger nach. Ich kann zwei Kurven als Beispiel nennen, in denen ich mich bis jetzt nicht über 140 km/h getraut habe, und die ich jetzt mit 180 nehme, ohne mich zu fürchten. Ich nehme auch an, dass durch die Tieferlegung der Auftrieb unterm Auto bei hohen Geschwindigkeiten abnimmt, was auch ein Grund für die deutlich höheren möglichen Geschwindigkeiten sein kann.
Aber ein Negativ: falls die Autobahn nicht gut ist, und evtl mal wo ein Hügelchen ist, das schluckt das Fahrwerk nicht so gut wie zuvor, und man verliert schon mal an einem Rad die Bodenhaftung. Das ist wirklich suboptimal - ein bischen mehr Federwerk wäre wünschenswert gewesen.

- Tieferlegung/Optik: ist mir egal - ich hab das Auto für den Fahrspass, nicht zum vor der Disco vorfahren. Aber ich bin bis jetzt 2, 3cm tiefergekommen, und das Fahrwerk wird sich sicher noch senken. Wie grade eben angemerkt ist das sicher punkto Aerodynamik vorteilhaft, aber mit teils unzureichendem Federweg verbunden - wenn's möglich gewesen wäre, hätte ich ein Fahrwerk in gleicher Höhe zum Originalfahrwerk gewählt.


Alsdann - that's it. Persönliche Meinung: es macht auch jetzt noch Sinn, Corrado zu fahren, und den Corrado aufzurüsten. Mit dem Originalfahrwerk hat man es inzwischen schon schwer, auf der Autobahn mit modernen Limos wie BMW 5er, Audi A4-A6, Skoda Octavia etc mitzuhalten. Mit einem Fahrwerk mit dem Bilstein (plus, muss man dazusagen, ich hab ja auch das Eibach Anti Roll Kit (härtere Stabis), was nochmal etliches gegen Rollneigung bringt), ist es aber schon wieder schwer etwas zu finden, das einen über eine kurvige Autobahn davonfahren kann. Und, auch wenn ich das Auto zum fahren hab, die Exklusivität und den Seltenheitswert geniess ich persönlich auch sehr.

Als nächstes wäre eine 6 Kolben Anlage von Tarox, und eine Neulackierung dran. Hoffen wir mal, dass alles wie geplant läuft, und nicht wieder 5 Jahre dazwischen kommen.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »stoneeh« (6. März 2017, 19:30)


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Montag, 13. November 2017, 15:25

Wie ich es auch von neu eingebauten Originalfedern und -dämpfern kenne, ist das Bilstein nach ein paar Monaten noch deutlich komfortabler geworden. Diverse kurze Stösse wie zB ein Bahnübergang kommen teilweise noch immer recht hart, aber fast überall würd ich es jetzt von der Härte ca auf einem Niveau mit dem Originalfahrwerk einordnen. Fahrdynamisch ist es noch immer (und grade wegen dem etwas weicher werden, Fahrwerke sollen ja flexibel sein) Längen vor dem Originalfahrwerk, und macht immer noch ne Menge Spass.

Aber eigtl geht's in dem Post um was anderes. Ich hab es lang vor mir hergeschoben, da es nix mit Leistung zu tun hat, aber irgendwann war es auch einmal nötig - der Corrado ist nun 1. komplett legal 2. nach Komplettlackierung auch wieder optisch in Neuzustand:








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Donnerstag, 21. Dezember 2017, 15:43

Wieder mal ne Neuigkeit:




Bevor ich sie einbau hab ich sie gleich mal gewogen. Die vordere wiegt ziemlich genau 3kg, die hintere 1kg. Sind also nicht aus vollem Metall, und macht gewichtsmässig nichts aus - insbesondere da die vordere ja nicht vor der Achse ist, wie der Motor.

Ich habe vor sie zu schweissen statt zu schrauben. Mit den vorgesehenen niedlichen zwei Schrauben auf jeder Seite weiss ich nicht, was die Streben zur Karosseriestabilität beitragen sollen - befestigt ist was anderes.

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Donnerstag, 21. Dezember 2017, 17:21

Ich fand bis jetzt als einzig sinnvolle und bemerkbare Strebe die Querlenkerstrebe vorne unten am besten.
Die hat das Fahrverhalten wirklich verbessert und ist vor allem bei breiten Rädern vorne eine Verbesserung bei Spurrillen.

:theo

53i & 35i :love

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Freitag, 22. Dezember 2017, 02:45

Die hatte ich schon drin, und massive Probleme damit. Siehe Seite 2. Da hatte ich allerdings bereits den härteren Stabi drin hatte, vll ist die als Ergänzung zum originalen Stabi sinnvoller / problemloser.

Anyway, ein bischen mehr Karosseriesteifigkeit schadet dem Corrado sicher nicht. Der grosse Rausreisser in der Hinsicht sind die Domstreben sicher auch nicht, ein Käfig wäre das Optimum - aber da es grad mal 4kg Fahrzeuggewicht kostet, und den Innenraum nicht beeinträchtigt (selbst den Kofferraum nicht, die hintere Strebe kommt ganz oben an die Dome), ist es sicher ein sinnvolles Upgrade.

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Freitag, 22. Dezember 2017, 14:58

Dazu musst du halt in die Karosserie bohren :thumbdown:

:theo

53i & 35i :love

74

Freitag, 22. Dezember 2017, 15:03

Wieder mal ne Neuigkeit:
Ich habe vor sie zu schweissen statt zu schrauben. Mit den vorgesehenen niedlichen zwei Schrauben auf jeder Seite weiss ich nicht, was die Streben zur Karosseriestabilität beitragen sollen - befestigt ist was anderes.


mit schweissen fängst du dir schnell ärger mit dem tüv ein. solange verschraubt=abstützungen genehmigungsfrei, wenn fahrwerksteile ansonsten nicht verändert werden.
verschweissen = änderung des aufbaues. klingonisch, is aber so. also wenn du auf einen übellaunigen tüv'ler triffst, :hintern karte gezogen. denn ein gutachten über die karosse willst du nicht wirklich erstellen lassen ;(


Ich fand bis jetzt als einzig sinnvolle und bemerkbare Strebe die Querlenkerstrebe vorne unten am besten.
Die hat das Fahrverhalten wirklich verbessert und ist vor allem bei breiten Rädern vorne eine Verbesserung bei Spurrillen.

deckt sich mit meiner erfahrung.
2008 - rettet die banken!
2010 - rettet den euro!
2013 -rettet griechenland!
2015 - rettet die flüchtlinge
2016 - rette sich wer kann....
2017 - ....... :mog
2018 -Optimisten lernen Chinesisch, Pessimisten lernen Arabisch, Realisten lernen Schießen.

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Freitag, 22. Dezember 2017, 21:11

Hat sich bei euch mit der unteren Strebe kein Problem ergeben? Bei mir haben sich mit der unteren Strebe wie gesagt arge Stösse auf die Karrosserie übertragen. War unfahrbar.

Hat wer von euch auch härtere Stabis drin?

konrad, zum schweissen: macht schon Sinn. Ich komme aus Ö, also bischen andere Gesetzeslage. Auf jeden Fall, mein Nachbar ist Prüfer bei der Landesregierung. Ich werd ihn mal fragen was er zu verschweissen vs schrauben meint.

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Samstag, 23. Dezember 2017, 09:31

Ich fahre die Strebe im Passat VR6. Vom Aufbau ist die Achse ja gleich.
Es ist alles PU gelagert, Gewindefahrwerk, 8x17 ET30 mit 215 und dazu die QLS bzw. auch eine Sandtler Domstrebe.
Fährt sich sehr sehr präzise um die Kurven. War auch letztens in den Bergen/Österreich... sehr schönes fahren.
Kann ich absolut nichts negatives berichten.

In den Corrado baue ich nur eine QLS. Da habe ich die Basisachse, aber auch breitere Räder als original fahre. Das fährt sich
dann auch schön direkt.

:theo

53i & 35i :love

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Sonntag, 24. Dezember 2017, 00:56

Ok, dann haben wir beide da eh ganz andere Empfindungen, was Komfort angeht. Ich hatte mal die Vollgummi-Querlenkerlager (vom R32) drin, das war mir schon deutlich zu hart. Wie PU in der Hinsicht ist will ich gar nicht wissen. Aber wenn man so fährt, ist klar dass die untere Strebe auch nicht mehr auffällt. Bzw, ich hab auch den Wechsel von 15 zu 16" deutlich gespürt. 17" (oder gar mehr) würd ich wirklich nicht mehr fahren wollen.

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Montag, 5. Februar 2018, 06:22

Domstreben sind drin.

Ich schreib die Eindrücke mal chronographisch runter.

Erstmal, der Gedanke des schweissens ist verworfen worden - ich hab mit meinem Bekannten bei der Landesregierung gesprochen, und der hat gemeint, das geht nicht, weil die Schweissstellen mit der Zeit reissen werden. Erlaubt wäre es aber anscheinend grundsätzlich gewesen.


Vorderachse: Auf beiden Seiten sind die Befestigungsstutzen für die ABS-Sensor Kabel im Weg. Die Wiechers Domstreben haben zwar entsprechende Ausnehmungen, diese sind aber zu klein. Musste ich nachfeilen.
Auf der Beifahrerseite ist auch noch ein Stutzen, an dem ein weiteres Kabel befestigt ist, im Weg - dafür hab ich auch extra eine Ausnehmung in den Auflageteller reingeschnitten.
Kühlwasserbehälter ist nicht im Weg, da ist die Strebe schon noch paar cm drüber.

Zuerst hab ich, das Auto noch auf den Rädern, die Position der Teller angepasst. Die Teller liegen eh ziemlich knapp an den Domen an, ca 1mm Spiel, also falsch machen kann man schon mal eh nix. Dann Bohrstellen markiert. Teller raus. Gebohrt. (Hier die Anmerkung - Materialstärke ist so ca 3 mm.. derjenige, der meint, er kann hier ein Gewinde reinbohren und die Schrauben halten dann, hat auch nicht alle Tassen im Schrank.) Schutzlack aufs blanke Metall. Dann (mangels Bühne) vorne aufgehoben, und Böcke drunter, so dass man die den Dämpfer oben lösen kann. Fahrwerk runter, und schon hat man genug Platz, um unten die Muttern dran zu bringen. Zuerst natürlich das ganze nochmal ordentlich einrichten, und dann abwechselnd auf jeder Seite mal anschrauben, nochmal final einrichten, und erst dann die Schrauben bombenfest anziehn.

WICHTIG: das Fahrzeug muss symmetrisch angehoben werden - sonst fixiert man mit den Domstreben eine Karosserie in verzogener Position. D.h. AUF GAR KEINEN FALL auf einer Seite aufheben, die Schrauben befestigen, runterlassen, und dann auf der anderen Seite hochheben und befestigen.


Hinterachse: Verkleidung mit den Lautsprechern runter. Dann mal die Strebe positionieren. Bei mir war die Strebe ganz knapp zu lang. D.h. ich hab zuerst gleich das Fahrwerk gelöst und hinten aufgebockt (wiederum, beidseitig, symmetrisch), um die Spannung von den Domen zu nehmen, und es dann geschafft, mit dem Hammer die Strebe reinzuklopfen. Dann eingerichtet. Dann wie vorne - gebohrt, Schutzlack, angeschraubt, Fahrwerk wieder montiert, Verkleidungen montiert, fertig.


Fahreindruck: man merkt den Unterschied ganz deutlich. Die Achsen fühlen sich deutlich stabiler an. Überraschenderweise tragen die Streben auch zum Komfort bei - Schläge werden jetzt irgendwie besser absorbiert. Im Grenzbereich hat man trotzdem immer noch nicht dieses Gefühl einer bombenfesten Karosserie, wie man es von neuen Wägen kennt, bzw merkt noch, dass sich diese verwindet. Da die Streben soviel gebracht haben, denke ich an dieser Stelle, insbesondere da die Rückbank eh nie benutzt wird, auf jeden Fall über ein Kreuz hinten, oder einen Halbkäfig nach.

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Montag, 5. Februar 2018, 10:33

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