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Benni

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1

Samstag, 31. März 2018, 11:17

G60 Öl tropft aus Ansaugbrücke auf Krümmer

Hi,

nachdem die letzten Jahre alles ok war, habe ich nun mal wieder ein Problem mit meinem G60 und bräuchte Euren Rat bei der Fehlersuche. :(

Es fing letztes Jahr an, das nach längerer Standzeit, also mehr wie zwei Wochen, Ölflecken unter dem Auto zu sehen waren. Ausserdem stieg kurz nach dem Anlassen leichter Qualm vom Bereich Beifahrerseite hinter dem Motor auf. Anscheinend ist dort Öl auf den Krümmer gelaufen und dann verdampft wenn der Krümmer heiss wurde.

Da das Öl von oben zu kommen schien, habe ich erstmal die Ventildeckeldichtung wechseln lassen und den Motor sauber gemacht. Dann schien es besser zu sein, aber die Saison war auch bald vorbei.

Nach ca. drei Monaten Standzeit habe ich jetzt aber wieder einen Ölfleck unter dem Auto gefunden und mir die Sache mit einer Kamera angeschaut:
Das Öl scheint aus der Ansaugbrücke zu tropfen und läuft dann auf den Krümmer. An der Unterseite der AB hingen Tropfen und die Schraube vom Krümmer war ganz ölig. Die Frage ist natürlich: Wie kommt es überhaupt da hin? ?(


Was habe ich bisher gecheckt:
1. VDD sieht trocken aus, konnte da kein Öl entdecken.
2. Auf der Oberseite der Ansaugbrücke war auch kein Öl zu sehen
3. Schlauch von RS Stutzen vom Lader abgemacht: Nur ein ganz leichter Ölfilm zu sehen
4. Öldrucksensoren vorne und seitlich am Kopf gecheckt, sehen auch trocken aus
5. Unten Richtung Ölwanne ist natürlich jetzt auch überall alles etwas ölig, aber der Block selber sieht trocken aus.

Ich sollte wohl die Dichtung von der Ansaugbrücke wechseln, aber bevor ich das tue würde ich gerne rausfinden woher das Öl überhaupt kommt das da wohl offensichtlich mit der Zeit durchsickert?

Der Motor läuft sonst normal, der Ölstand ist auch noch auf max. Der Lader wurde das letztemal 2011 überholt und ist seitdem knappe 10tkm gelaufen.

Habt Ihr eine Idee wonach ich schauen könnte und wie ich da jetzt am besten vorgehen soll?

Danke schonmal! :)
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2

Montag, 2. April 2018, 09:47

schau dir mal die Dichtung zwischen Drosselklappe und Brücke an, hatte schon mal eine(nicht Originale aus Dichtungspapier)die war total durchgeweicht
US Corrado 1990, RS Chip, 70.er Laderad, grosser LLK, TZ Fächerkrümmer, Hartmann Anlage, LS Doors, Leder zweifarbig, Verkleidungen in Carbon, Gasfederfahrwerk 30 mm tiefer, G 65, Oelkühler mit Thermostat, langer 5er Gang, doppel DIN mit Telefon, Navi, DVD, CD, und Kopf und Ansaugbrücke CNC bearbeitet, leichte Hydros mit asym. Nockenwelle, leichte Schwungmasse

Benni

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3

Montag, 2. April 2018, 17:29

Danke für den Tip, werde ich tun. Die Dichtung wird sicherlich auch schon recht alt sein, da war bisher niemand dran.

Aber was mir Sorgen macht ist die Tatsache das da überhaupt soviel Öl in dem der Bereich der Ansaugbrücke ist, das es da dann so rauslaufen kann. Das ist doch eigentlich nicht normal, oder?
Ich würde gerne rausfinden woher es kommt. ?(
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Benni« (2. April 2018, 17:30)


4

Montag, 2. April 2018, 21:56

wenn du keinen merklichen ölverlust hast und der motor nicht grade einer ölsardine gleicht, würd ich mir darum keinen kopf machen.
das ist fast ein oldtimer :D

allenfalls mal die 6 inbus der ansaugbrücke vorsichtig nachziehen. aber keinesfalls festknallen. vielleicht hat sich eine oder mehrere leicht gelockert.

etwas öl wandert immer über die kurbelgehäuseentlüftung durch den lader (ist sogar gewollt als dessen schmierung der dicht leisten!). vielleicht kommt bei dir noch der eine odere andere tropfen aus den ventilschaftis dazu.
aber was solls. wenn er kein öl säuft...
...never change a running system :!:


btw.: sooo viel wirds nicht sein, sonst hättest du nen merklichen ölverbrauch. das sammelt sich in der nut der dichtung; wenn der motor heiß ist, wirds sickert es halt durch. da hilft dann sogar der ladedruck mit ;)
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2018 -Optimisten lernen Chinesisch, Pessimisten lernen Arabisch, Realisten lernen Schießen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »konrad« (2. April 2018, 21:58)


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5

Mittwoch, 4. April 2018, 08:27

Leider ist der Motor schon ziemlich verölt. Am der Ansaugbrücle hängen von unten einige Tropfen und zwei der Schrauben vom Krümmer sind verölt.
Deswegen qualmt es wohl auch leicht, wenn der Krümmer dann warm wird.

Grundsätzlich bin ich ja auch ein Freund von 'Never change a running system' aber ich glaube hier ist es doch etwas zuviel. Ich würde gerne wissen warum sich überhaupt soviel Öl in der Ansaugbrücke sammelt, das es dann rauslaufen kann. :S

Bis jetzt macht es sich am Ölstand noch nicht bemerkbar, aber das dürfte vorallem daran liegen das ich kaum gefahren bin seit das Problem besteht. Nächstes WE werde ich ihn aus dem Winterschlaf wecken und dann mal sehen ob ich vielleicht eine Kompressionsprüfung machen lassen kann.
Wie testet mal den die Kurbelgehäuse entlüftung am besten?
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6

Mittwoch, 4. April 2018, 14:24

also ich hab da eher die ventildeckeldichtung im verdacht. auch (oder grade bei werkstätten :D ), wenn du sie hast wechseln lassen.
die dichtung dort klingt zwar trivial, aber meist wird da zu ungleichmäßig und/oder fest angezogen.

sooo viel öl kann sich eigentlich nicht durch die dichtung des a-krümmers quetschen.
da müßte der spalt schon solche ausmaße haben, das der motor im leerlauf zu hoch läuft.
ist nat. alles spekulativ, weil ich die kiste nicht selbst gesehen habe.
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Donnerstag, 5. April 2018, 08:20

Die Ventildeckeldichtung hatte und habe ich ja auch in Verdacht, aber da ist alles trocken und auf der Oberseite der Ansaugbrücke ist auch kein Öl zu finden.

Hier mal Bilder von der Unterseite der AB und des Krümmers:





Da kann man gut sehen dass das Öl sich an der Krümmerschraube sammelt.

Wenn es von weiter unten kommen würde, also Kopfdichtung oder so, dann würde es sich doch nciht an der stelle sammeln, oder?
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Donnerstag, 5. April 2018, 18:19

Wenn Du einen kennst würde ich einen Druckverlusttest machen. Ich habe mir vor Jahren so ein Gerät gekauft. Echt Top muss ich sagen. Du hast eine Messuhr mit 2 Manometer. Gibst 5 Bar Druck drauf und horchst wo es rauspfeift. An der 2. Uhr siehst Du den Druckverlust. Ist dieser im Roten Bereich hört man sehr leicht so es rauspfeift. Entweder aus dem Auspuff also Auslassventil, Ansaubrücke halt Einlasventil oder aus der KGE dann halt Kolbenringe. Das Teil hat mir echt schon so oft geholfen. Will es nicht mehr missen. Eine Sache die sich für mich echt gelohnt hat.

Benni

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Samstag, 7. April 2018, 10:54

Werde Ihn dieses oder nächstes WE mal wieder zum Leben erwecken und dann auch mal den Schlauch von der KGE abmachen und das Ladeluftrohr vom RS Stutzen und dann mit einem Lappen schauen ob das Öl doch daher kommt.

Ausserdem Kompressionstest und Druckverlust test machen lassen. Der Lader wurde das letztemal 2011 überholt. Wollte ich dieses Jahr eh mal wieder machen lassen. Aber bevor nicht klar ist woher das Öl kommt, erstmal nicht.
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