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Ron

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Beiträge: 693

Fahrzeug: 1 x Corrado G60 US-Model, 1 x Corrado G60 DE Modell, beide Originalzustand

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1

Freitag, 10. August 2018, 12:59

Unterschied G60 Drosselklappe 037133063C zu 037133063AJ ???

Kann mir jemand sagen, was an der Drosselklappe 037133063C anders ist als an der AJ? Die C ist für PG bis 014 644 und die AJ von PG 014 645 bis PG 089 000. Ich benötige normalerweise die AJ, diese ist jedoch entfallen. Nun stellt sich die Frage, ob ich die C verwenden kann oder ob man die passend gemacht bekommt. Mit den unterschiedlichen Brücken für den A- und P-Kopf kann das ja nicht zusammenhängen, da meiner noch den A-Kopf hat.
Corradofahrer seit 1991 (ununterbrochen) mit einem nagelneuen G60 US-Modell (derzeit in Vollrestauration).
Zweiter G60 seit 2013, deutsches Modell, vom Schrott gerettet und dem Verkehr wieder zugeführt.
Beide Tornadorot, Bj. 90 :whistling: - CCG Member 521

2

Freitag, 10. August 2018, 15:37

wo steht überhaupt die teilenr.?
ich find nur die made in germany?

ansonsten müßte das (mit ad-brücke) die neuere sein.
also ich hab mehrere rumliegen- zwei liegen grad im bastelschuppen hier, im 'hauptlager' ?? stk. :D )

was ist denn an deiner kaputt?
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »konrad« (10. August 2018, 15:39)


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3

Samstag, 11. August 2018, 01:45

Zitat

wo steht überhaupt die teilenr.?

An der vorderen Seite unterhalb des Führungs-Clipses, wo der Seilzugschlauch rein gedrückt wird. Allerdings fehlt da die 133. Angabe ist also 037 und eine Reihe tiefer 063 AJ.

Ob was kaputt ist, kann ich noch nicht sagen. Kann auch verdreckt sein. Mein Gaspedal ging auf dem Rückweg vom 30 anniversary immer schwerer zu treten und quietschte ziemlich laut. Es kam aber Gott sei dank zurück, so das ich noch nach hause kam.

Zu hause dann den Gaszug an der DK ausgehangen und mal das Gaspedal bewegt. Leichtgängig und kein quietschen. Trotzdem mal geölt und wieder eingehangen. Quietschen und Schwergängigkeit immer noch da. Dann mal die äußeren beweglichen Teile der DK mit einem Entfettungsspray eingesprüht, soweit ich mit der Spraydose dran kam. Anschliessend mit einem Schmniermittel eingesprüht. Seit dem ist es wieder besser geworden. Jetzt hat er aber schon mal leichte Leerlaufschwankungen, wenn ich vom Gas gehe (z.B. an der Ampel). Evtl. ist es mit einer Reinigung auch getan.

Interessehalber und für den Fall der Fälle habe ich aber mal nachgesehen, was es da noch so gibt. Denn ich habe auch schon von ausgeschlagenen Teilen der DK gelesen und wollte mir deshalb sicherheitshalber mal was auf Seite legen, wenn möglich neu, weil ohne Verschleiß. Denn die Gebrauchten haben ja auch schon ihr Leben gehabt und sehen nicht unbedingt besser aus. So kam das zu Stande.

Mittlerweile weiß ich, das an der 037133063C der Druckschlauchanschluß am Abzweig für das Bypassrohr dünner ist als bei der AJ. Der geht zum Abschaltventil für den Aktivkohlefilter. Eine Recherche im Onkel brachte dann zu Tage, das mit der Motor-Nr. PG 014 645 >> auch das Abschaltventil geändert wurde (037 133 517 bis PG 014 644; 037 133 517 B ab PG 014 645 >>). Wahrscheinlich, weil dort ebenfalls der Durchmesser entsprechend dem der Drosselklappe angepasst wurde. Ob das der einzige Unterschied ist, kann ich nicht sagen. Jetzt stellt sich mir die Frage, ob das (neuere) Abschaltventil mit dem größeren Anschlußduchmesser mit dem kleineren Anschlußdurchmesser der (alten) DK funktioniert. Das hat ja sicherlich Einfluß auf den anliegenden Druck. Denn beim Abschaltventil ist es umgekehrt. Da gibt es nur noch das neuere (B). Also das, was bei mir drin ist.
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4

Samstag, 11. August 2018, 05:36

So, ich habe jetzt die letzten Stunden mal die Unterlagen studiert. Die kleinere Unterdruckleitung vom Anschluß des Bypassrohres zum Abschaltventil ist die Regenerationsleitung für den Aktivkohlebehälter im Volllastbetrieb. D.h. hierdrüber werden im Volllastbetrieb die Kraftstoffdämpfe aus dem Aktivkohlebehälter gesaugt. Der Anschluß liegt unterhalb der Bypassklappe, welche im Volllastbetrieb geschlossen ist. Somit liegt hier der Unterdruck des G-Laders von der Saugseite 2 an und die Kraftstoffdämpfe werden damit vom Lader angesaugt und dann mit der Verbrennungsluft über den Ladeluftkühler der Drosselklappe zugeführt.

Sofern der Unterdruck ausreicht, die Federkraft im Abschaltventil zu überwinden und das Ventil damit zu öffnen, dürfte aufgrund des geringeren Durchmessers lediglich die Regenerationsleistung im Volllastbetrieb etwas schlechter werden. Da der PG aber noch die Teillastregeneration hat, dürfte das unproblematisch sein. Vorausgestzt, das Abschaltventil öffnet...
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5

Samstag, 11. August 2018, 14:29

also im zweifelsfall noch ein abschaltventil auf lager legen.... :D

danke für die umfassende recherche, ist interessant, gleich in meine 'wissensdatenbank' aufgenommen.
ich halte die veränderungen für unkritisch im betrieb. sonst gäbe onkel edgar auch einen hinweis.
damit die drokla-achse nicht ausschlägt (oder quietscht) solltest du vielleicht öfter mal ordentlich gas geben. :P

bei den vergasern habe/hatte ich andauernd ärger mit ausgenudelten wellen. die vom G sind wie neu.
meine theorie:
durch den überdruck wird immer etwas öl aus der kurbelgehäuseentlüftung in die wellenlager gedrückt.
und nicht wie sonst eher dreck in die lager eingesaugt.
und je mehr du ihn trittst, desto besser geschmiert.

ich fürchte, das läßt jetzt rückschlüsse auf meinen fahrstil zu :rolleyes:

btw: das einzige mal, wo bei mir das gas schwergängig war, lags am gaszug.
der hatte sich innen draht für draht verabschiedet und in der hülle ein knäuel gebildet, was natürlich klemmte.
irgendwann war er dann ganz durch....war 2001.
in den neuen hab ich gleich ein paar tropfen getriebeöl laufen lassen. wenn ich mal den motor draussen habe, wird er auch hochgehängt mit einem tröpfchen öleinlauf.
seitdem flutscht der nur so ;)
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6

Samstag, 11. August 2018, 15:32

Zitat

also im zweifelsfall noch ein abschaltventil auf lager legen.... :D

Habe ich schon :P . Aber nur das neuere B-Ventil, weil es das alte nicht mehr gab....

Zitat

ich halte die veränderungen für unkritisch im betrieb.

Kritisch kann da eigentlich nichts sein. Ist halt nur die Frage, ab der Unterdruck mit der dünneren Leitung reicht, das (neuere) Abschaltventil gegen die Federkraft zu öffnen. Man sollte davon ausgehen, das dort im Gegensatz zum vorigen (alten) Abschaltventil, die Feder etwas stärker ausgelegt wurde. Ansonsten hätte man seitens VW auch das alte Abschaltventil drin lassen können und nur die Leitung mit einer Reduzierung geändert. Sollte der Unterdruck für die Feder nicht reichen und damit das Ventil nicht öffnen, gibt es auch keine Regeneration bei Volllast.

Das ganze könnte man prüfen, indem man den Schlauch vom Abschaltventil zum Aktivkohlebehälter abzieht und dann mit dem Finger prüft, ob da Unterdruck ankommt. Wenn bei Volllast Unterdruck erzeugt wird, hat das Ventil geöffnet und alles ist tutti. Ansonsten muss man sich evtl. Gedanken machen, den Anschluss an der DK zu vergrößern oder ein altes Abschaltventil zu besorgen. Man könnte auch den Anschlußstutzen für den Ladeluftschlauch von der alten DK übernehmen, was aber wieder Probleme mit der Einstellung der Bypassklappe schafft. Zumindest sollte die (alte) DK funktionieren. Aber so weit bin ich noch nicht. Wenn es mit reinigen geht, bleibt die alte DK drin.
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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Ron« (11. August 2018, 15:34)


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