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stoneeh

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  • »stoneeh« ist der Autor dieses Themas

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1

Freitag, 16. März 2018, 17:39

Bremssattel seit "Reparatur" deutlich weniger Bremskraft

Hallo allerseits.

Folgende Situation: beim Pickerl beim ÖAMTC haben zwar die Bremswerte perfekt gepasst (eine Seite 2,7 kN, die andere 2,8), aber es wurde festgestellt, dass der linke Bremssattel nicht ganz öffnet. Ich hab dann einen Mechaniker aus dem Bekanntenkreis drangelassen. Der hat den Sattel runtergenommen, und laut ihm war der Kolben aussen rostig. Dann hab ich ihm den Sattel mitgegeben zum entrosten/reinigen. Also er hat ihn wohl auseinandergenommen, gereinigt, und wieder zusammengebaut. Dann bei mir wieder eingebaut, und wir haben gemeinsam entlüftet. Dann kurz getestet - Erfolg, der Sattel hängt nicht mehr.

Gut. Fahr wieder zum ÖAMTC zur Nachüberprüfung. Frag ich dem Service-Menschen dort, ob er mir den Wagen nochmal kurz auf den Bremsenprüfstand fahren kann, weil ich mir wegen des entlüftens nicht ganz sicher war, ob wir es richtig gemacht hatten. Und was kommt raus - der rechte Sattel hat wie vorher seine 2,8 kN, aber der linke schafft nach wiederholten Versuchen nur maximal 2,2. Hat also nach der "Reparatur" 1/4, 1/3 der Bremskraft verloren. Das Service dort hat dann nochmal korrekt entlüftet, was aber leider nix geändert hat.

An was kann es liegen? Hat der Bekannte den Bremssattel evtl falsch wieder zusammengebaut? Der ÖAMTC Mann hat gemeint, es kann evtl ein "Ringchen" vergessen worden sein, was dann auch zu weniger Bremskraft führen könnte.


Grüsse
Stoneeh

2

Freitag, 16. März 2018, 18:00

erstmal, vorn oder hinten?
vielleicht die bremsbeläge beim einbau vertauscht (seiten). dann passt das tragbild nicht mehr, das kann schon einen solchen unterschied ausmachen.
nach >100km sollte sich das aber wieder 'egalisiert' haben.
oder bremspaste/fett auf die scheibe oder beläge gekommen?

ringchen ist quatsch nach meinem ermessen. wenn ein dichtring fehlt, hat sich das mit der bremse.

abgesehen davon bin ich bei entrosteten kolben skeptisch. das ist normalerweise pfusch, zumindest wenn der rost auf der lauffläche liegt und nicht nur aussen am sichtbaren teil.

dafür gibt es reparatursätze mit kolben u. dichtungen, die auch nicht die welt kosten.
und wenn der rost im zylinder sitzt, sind die dinger eh für die tonne.
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2017 - ....... :mog
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »konrad« (16. März 2018, 18:01)


stoneeh

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3

Freitag, 16. März 2018, 18:08

Danke Konrad.

Vorderachse is es.

Andersrum verbaute Beläge können sein, aber seitdem ist ganz gut gebrettert worden, d.h. die Differenz sollte wohl schon wieder runtergefahren sein. Wobei, es sind Sportbremsbeläge (Tarox 114 Corsa), kann sein dass sich die nicht so schnell wieder einfahren.

Laut dem bekannten Mechaniker war der Kolben nur aussen rostig.

stoneeh

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4

Donnerstag, 3. Mai 2018, 14:37

Sooo.. Update: waren wohl wirklich die Beläge. Nochmal ~1000km heruntergefahren, bewusst viel gebremst, und die Differenz hat sich ziemlich egalisiert. Heute nachgemessen waren es noch 0,2 kN Unterschied von einer Seite auf die andere. Nicht perfekt, aber akzeptabel.

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