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81

Samstag, 7. März 2015, 20:38

Soo,

habe nun eine (meiner Meinung nach) gute Alternative zu den US-Sitzkonsolen gefunden, um die Beckengurte zu befestigen.

Habe die nun wie im Vorpost von mir befestigt. Also Loch gebohrt und Schraube durch.

Hier die Bilder:





Da sieht man wo ich durchgebohrt hab. Da stört die Befestigungsmutter nicht wegen der Höhenverstellung.
Die anderen drei Muttern dienen nur als Distanzstücke damit der Beckengurt richtig sitzt und etwas vom Sitz absteht.
Drei Muttern waren aber zu viel und dadurch kam der Kopf der Schraube an die Sitzschiene und der Sitz lies sich dadurch nicht mehr in der Höhe verstellen.



Der Schraubenkopf (roter Pfeil) kommt gegen die Sitzschiene (gelber Strich) wenn man den Beckengurt zu weit vom Sitz abstehen lässt.

Durch Probieren bin ich dann am Ende bei zwei Unterlegscheiben und einer Mutter als Distanzstück gelandet, so kommt der Schraubenkopf nicht mehr gegen die Schiene
und der Beckengurt sitzt immer noch gut. Hab ich leider kein Bilder mehr von aber ist auch egal.

Zur Not kann man den befestigten Beckengurt auch etwas vom Sitz wegdrücken und ihn quasi so zurecht biegen. Wenn man nicht grade wie ein Verrückter dran zieht oder drückt
macht man dabei nichts kaputt und verbiegt nichts so das es unbrauchbar wird.



So siehts nun aus. Die Beckengurte lassen sich hoch und runter drücken, der Sitz ist ohne Probleme verstellbar, also Höhe und Position (nach vorne und hinten rücken)

Hier mal ein Bild von einem originalen US Corrado (glaube ich zumindest, Bild ist von Google)

http://cache2.corradodatabase.com/images…v3kt1vbuqlj.jpg

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82

Mittwoch, 1. Juli 2015, 11:26

Sind bei euch die Gurte abgesichert?
Also das 4 mm² Kabel zwischen Klemme 30 und den Steuergeräten?
Bei mir war da eine 25A Sicherung, die gestern rausgehauen ist. Im Schaltplan ist keine eingezeichnet.
Beim Motor abstellen und dann Schlüssel rausziehen ging nichts mehr, die Gurte sind nun also hinten.
Bisher lief es so seit März (habs diesen Winter nachgerüstet).

Ich meine NICHT Sicherung Nr. 23 10A für Geber für zeitliche Gurtsperre.

Mich würde mal intressieren, wie hoch die Stromaufnahme bei euch so ist?

Ron

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83

Mittwoch, 1. Juli 2015, 19:04

Wo befindet sich die Sicherung konkret? Im Bereich der ZE (Y/1) oder bei den Steuergeräten J227 bzw. J228? Habe jetzt gerade mal an einem ausgebauten, aber bestücktem ELRA Kabelbaum nachgesehen. Da ist außer der S61 (Nr. 23 - siehe Bild) und den beiden S69 (hinter Steuergerät) auch keine drin.



Kannst du mal Bilder davon hochladen? Messen ist etwas schwierig, da dafür die Pluskabel an den Steuergeräten ausgepinnt werden müssen.
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84

Donnerstag, 2. Juli 2015, 07:33

Im Bereich der ZE:



genau so ein Sockel wie bei S51 und so, habs auch so drangesteckt an die ZE.

Ich mache nachher aber mal Bilder.

Ron

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85

Donnerstag, 2. Juli 2015, 20:54

Alles klar. Das reicht mir schon. Hast es ja schön eingezeichnet.... ;)

Werde morgen mal nachsehen und messen. Ich hatte jetzt 2 Sicherungen (je Steuergerät eine) am bzw. vor dem Steuergerät vermutet. Das macht es einfacher. So kann ich mir das auspinnen am Stecker der Steuergeräte sparen (Ampere misst man immer im Stromfluß, d.h. das Messgerät muss dazwischen, deswegen auspinnen...). Und nein, diese Sicherung ist original nicht vorhanden, aber durchaus sinnvoll. Allerdings sind 25 A dafür viel zu hoch, weil die Steuergeräte selber nur über S69 mit 10 A abgesichert sind.

Da diese Sicherungen (S69) allerdings hinter dem Steuergerät sitzt, ist der Weg bis dahin sozusagen nicht abgesichert. Und deswegen macht diese zusätzliche Sicherung Sinn. Sollte dein Steuergerät einen Kurzschluß gehabt haben, wäre es über diese "unoriginale" Sicherung abgesichert gewesen. Da die Amperewahl aber mit 25 A viel zu hoch war, kann es dein Steuergerät nun zerlegt haben, wenn dem so gewesen sein soll. Das regt an, eine solche Sicherung nachzurüsten.
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86

Freitag, 3. Juli 2015, 09:45

Ich halte diese Sicherung auch für sehr sinnvoll.

Leider ist mein Fahrer-Steuergerät dabei tatsächlich draufgegangen. Das ganze ist so passiert (wenn man es verstehen will sollte man den Schaltplan vor sich haben):

Zuerst haute immer die Sicherung S51 raus. Als ich dann nachforschte habe ich gemerkt, dass die gelbe Ader (zwischen Sitzverstellschalter F149 und Auslösemagnet N129) von der Gurtrolle, die den Magneten ansteuert, aufgescheuert war (vermutlich vom Sitz verstellen) und gegen Masse gekommen ist.
Neue Sicherung rein und, weil ich unterwegs war, habe ich erstmal den Stecker vom Sitzverstellschalter F149 abgezogen, weil ich dann dachte, dass die aufgescheuerte gelbe Ader dann erstmal gekappt ist und keinen Kurzschluss auslösen kann. Dachte ich!!! Wenn ich Blödmann mal genauer geguckt hätte, hätte ich gesehen,
dass die gelbe Ader sich einmal über den Sitzverstellschalter F149 Plus holen kann, oder über das Steuergerät (über die Sicherung S69, 10A). Also weitergefahren und ein paar Tage später wieder Sicherung raus, neue Sicherung rein, wieder raus.

Gestern dann nachgeguckt und die Sicherung S69 vom Fahrersteuergerät ist tatsächlich auch durchgebrannt. Sicherung erneuert, ganz vorne die mysteriöse Sicherung auch erneuert, ausprobiert und flog natürlich so wieder raus. Dann ohne Fahrersteuergerät ausprobiert und alles lief wunderbar.
Also Steuergerät zerschossen :pinch: ich idiot.

Ich hab das Steuergerät dann mal geöffnet und gesehen, dass direkt am Eingang T18a/3 vom Fahrersteuergerät, wo auch die Sicherung S69 rangeht und wo der hohe Strom geflossen ist, eine Gleichrichterdiode zerstört wurde. Ich will nun mal probieren, diese Diode zu erneuern, und wenn ich Glück habe, geht das Steuergerät dann wieder. Wenn nicht, brauch ich ein neues :(

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87

Freitag, 3. Juli 2015, 14:39

So Diode getauscht und Steuergerät läuft (erstmal :D) wieder.

Hab dann auch gleich mal den Strom gemessen:

Die höchste Stromkraft war beim Gurte nach vorne Fahren mit 14,xx A.
Beim nach hinten Fahren kam er kaum über 10 A. Habe daher nun erstmal eine 15A Sicherung reingemacht.

Ron

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88

Freitag, 3. Juli 2015, 19:45

14,xx Ampere halte ich aber immer noch für zu hoch, da das Steuergerät mit 10 A abgesichert ist. Ergo dürfte dieser Strom nicht erreicht werden. Bin leider noch nicht dazu gekommen, nachzumessen, was bei mir an Ampere aktiv ist. Eine Erhöhung der Sicherungsnenngröße von 10 auf 15 A halte ich auch für grenzwertig, da die gelbe und rote Leitung nur einen Querschnitt von 0,5 mm2 hat und die 10 A Sicherung nach DIN 72551 schon ordentlich zu hoch ausgelegt ist. Siehe:
http://www.ochsnerag.ch/daten/cms/Downlo…querschnitt.pdf

Demnach dürfte bei einem 0,5 mm2 Kabel lediglich 0,5 Ampere dauerhaft und kurzfristig (Spitzen) bis 1,5 Ampere belastet werden.

Zu dem Problem mit dem aufgeschabten Kabel des Schalters für die Rollendeblockierung habe ich mal ein paar Bilder gemacht, damit man sehen kann, wo die Kabel "original" verlegt sind und damit bei einer eigenen Verlegung nicht irgendwo etwas abgequetscht wird.:

Der Weg von der ZE kommend:


Nahaufnahme der Stecker für die Sitze. Im Teppich müssen entsprechend Schlitze für die Steckerdurchführung:


Weiterer Weg zum Sitz der Beifahrerseite, mit je einem Abzweig Richtung Armaturenbrett und Rücksitzbank (zum hinteren Steuergerät/Gurtlaufschiene), mit Position G97 (Überschlagsensor):


Anschluß der Gurtlaufschiene vorne und hinten Beifahrerseite:


Anschluß Nahaufnahme Steuergerät und Gurtlaufschiene B-Säule Fahrerseite:


Nach deinem Zwischenfall werde ich diese Sicherung am Kabel zum Y/1 auch nachrüsten, allerdings mit 10 Ampere. So langsam aber sicher entsteht hier gerade eine komplette Einbaubeschreibung zum nachrüsten für Jedermann. :rolleyes:

Ron
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Samstag, 4. Juli 2015, 10:03

Achso, also geht das Kabel der Gurtrolle quasi unter den Sitz, da ist dann ein Loch um Teppich und da gehts dann durch und an dem entsprechenden Stecker angesteckt? Der Übergang zur Beifahrerseite ist bei mir aber auch anders: der geht bei mir unter der Rücksitzbank lang und nicht über den Mitteltunnel.

Zu der Stromstärke: die Frage ist ja, ob die S69 10 A Sicherung überhaupt auslöst, wenn auf der roten Zuleitung die von Y/1 kommt ein Kurzschluss ist. Bei mir löste die S69 ja nur aus, weil auf der gelben Leitung ein Kurzschluss war. Normalerweise sollte dann, wenn die Sicherung ausgelöst hat, die Fahrerseite einfach nicht mehr laufen und die Beifahrerseite läuft normal weiter. Aber das war ja nicht so. Im Gegenteil: die S69 Fahrerseite war durch, eine Diode kaputt und löste dadurch ganze zeit einen Kurzschluss auf der Zuleitung aus!
Daher die Frage, ob die 10A auch für die Zuleitung gilt, oder nur für den Stromkreis denn die Sicherung absichert und ob die 14,xx nicht vielleicht doch normal sind.
Deswegen wäre es sehr intressant wie das bei dir ist :) Müsste dann aber mit angesteckten Gurten sein, damit der Test vergleichbar mit meinem ist.
Du kannst ja quasi den Stecker von Y/1 abziehen, Amperemeter dazwischen und dann sollte es gehen.

Aber dieser Vorfall zeigt ja nun, dass, obwohl die S69 durchgebrannt ist, das STG einen Kurzschluss auf der Zuleitung auslösen kann. Ich kann froh sein, dass ich diese Sicherung direkt an der ZE hatte.

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90

Samstag, 4. Juli 2015, 20:51

Zitat

Achso, also geht das Kabel der Gurtrolle quasi unter den Sitz, da ist dann ein Loch um Teppich und da gehts dann durch und an dem entsprechenden Stecker angesteckt?

Korrekt.

Zitat

Der Übergang zur Beifahrerseite ist bei mir aber auch anders: der geht bei mir unter der Rücksitzbank lang und nicht über den Mitteltunnel.

Ja es scheint da tatsächlich unterschiedliche Kabelbäume zu geben. Im VW Teileprogramm ist der eingezeichnet, den du beschrieben hast. Aber bei mir geht er über den Tunnel. Scheint aber nur eine andere Kabelführung zu sein. Schalttechnisch müsste es gleich sein, denn ich habe den kompletten Stromlaufplan-Ordner aller Corrado-Modelle und da ist nur ein ELRA-Stromlaufplan drin. Ob das jetzt irgendwann einmal geändert wurde oder es 2 Versionen für DE und US-System gibt, kann ich nicht sagen.

Zitat

die Frage ist ja, ob die S69 10 A Sicherung überhaupt auslöst, wenn auf der roten Zuleitung die von Y/1 kommt ein Kurzschluss ist.

Die Sicherung kann ja nur auslösen, wenn sie vom Strom durchflossen wird. Wenn ein Kurzschluß vor einer Sicherung eintritt (Zuleitung), ist an dieser Stelle der Stromkreis bereits geschlossen und die Sicherung damit umgangen, sprich sie löst nicht aus, weil da kein Strom mehr ankommt. Deswegen sollten bei Eigeninstallationen (z.B. Endstufe) Sicherungen immer möglich nahe am Batterie-Plus-Pol angebracht werden. Das stellt sicher, das der Strom immer durch die Sicherung geht. Aber das ist bei S69 ja nicht so. Die ist mitten im System, die Steuergeräte damit ohne deine Zusatzsicherung vollkommen ungeschützt. Und deshalb hatte ich geschrieben, das deine zusätzliche Sicherung an Y/1 sehr sinnvoll ist, weil sie damit direkt am Anfang des ELRA Systems ist. Die hat ja dann auch ausgelöst. Allerdings erst, nachdem die 25 Ampere dann dein Steuergerät geröstet haben.

Wie sich das nun konkret mit dem Steuergerät des ELRA verhält, kann man am Stromlaufplan nicht erkennen, das es kein "Schaltplan" ist. Man sieht im Stromlaufplan nicht, was, wann, wie und unter welchen Voraussetzungen, irgendwelche Steuergeräte schalten. Dazu müsste man noch einen Schaltplan vom jeweiligen Steuergerät haben. Mir stellt sich die Frage, in welcher Richtung der Strom durch S69 fließt. Vom Sitzschalter zum Steuergerät oder vom Steuergerät zum Auslösemagneten N129/130. Wenn es so ist, wie du vermutest, hätte S69 diesen Kurzschluß ebenfalls abgesichert (und auch ausgelöst), da zum Kurzschluß hin durchflossen. Aber warum löst dann deine Zusatzsicherung an Y/1 noch aus, wenn S69 die Leitung bereits abgeschaltet hat und der Sitzschalter F149/150 nicht betätigt oder gar der Stecker davon abgezogen ist? Das frage ich mich.

Ebenso kann die Frage, ob bei Ausfall einer Seite die andere noch funktioniert, anhand eines solchen Stromlaufplanes und ohne weitergehende Schaltpläne nicht beantwortet werden, zu Mal beide Steuergeräte noch untereinander verbunden sind und somit aufeinander reagieren. Das würde mich insofern erst einmal nicht fraglich stimmen, weil das durchaus so sein kann.
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Sonntag, 5. Juli 2015, 10:56

Der Strom kam vom Steuergerät durch S69 zum Auslösemagneten. Der Sitzschalter war ja abgesteckt.

Ich denke die Zusatzsicherung löste aus, weil ja eine Diode im Steuergerät kaputt war und dann dadrin alles nicht mehr vernünftig lief. Es lag ja immer noch ganze Zeit 12V am kaputten STG (wenn eine heile Sicherung eingesteckt war), es brauchte dann einen sehr hohen Strom und haute die Sicherung raus. Da ist es egal ob die S69 kaputt ist oder nicht, weil die Sicherung, wie du schon sagst, mittendrin ist. 12V liegen dann immer noch am kaputten STG an und zack löst die Zusatzsicherung aus.

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Ron

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Montag, 6. Juli 2015, 21:53

Ich wollte gestern mittag mal bei mir messen, was das ELRA an Strom zieht. Hatte soweit alles fertig, aber leider hat sich die Batterie verabschiedet. Muss bei dem Wetter wohl einen Schluß bekommen haben. Hatte sie vor einer Woche noch zum testen dran, da waren es noch 12 Volt. Gestern dann nur noch 0,3 Volt, obwohl sie abgeklemmt war. Jetzt muss ich erst mal eine neue besorgen. Wird also noch was dauern.
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93

Dienstag, 7. Juli 2015, 01:49

Ok kein Stress

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Donnerstag, 23. Juli 2015, 20:13

So, bin nun endlich dazu gekommen, das ganze mal nach zu messen. Habe zwar immer noch keine neue Batterie (dazu bin ich noch nicht gekommen), aber ich habe mal vom Zweit-Corri überbrückt. Ist nicht ganz einfach den Wert zu ermitteln, da die Amperes ziemlich rauf und runter schwanken. Der höchste gemessene Wert nach ca. 10 Testläufen lag bei mir bei 7,9 Ampere (Anlaufstrom der Motore!). Sonst so zwischen 4-5 Ampere (Lauf der Schienen). Allerdings waren bei mir auch die Gurte ab (da Sitze noch ausgebaut), was zu verringerten Werten führen dürfte.

Insofern werde ich bei mir dann eine 10er rein machen. Wenn du aber schon bei 14 irgendwas liegst geht das natürlich nicht. Die Kabel können zwar wesentlich mehr (2,5 mm2 = 15 (dauerhaft) bzw. 25 (max. 5 Sek.) Ampere und 4,0 mm2 = 20/40 Ampere), aber die Frage ist ja, was kann das Steuergerät vertragen? Dumm ist, das von der Sicherung 3 Stränge abgehen, und diese Sicherung die Belastung aller 3 tragen muss. Die geschickteste Lösung wäre daher die Absicherung jedes einezelnen Stranges (Pfad 18 und 24 nachrüsten, 21 hat ja schon eine) mit jeweils 10 Ampere. Das hält dann auch bei dir trotz der 14,xx Ampere und so begrenzt du die Belastung der Steuergeräte um ein sattes Drittel zu der von dir jetzt eingesetzten 15er. Die würde ich dann auch noch drin lassen, aber evtl. gegen eine 20er tauschen, denn mit 14,xx Ampere bist du ja schon sehr dicht an der Auslösung. Die 10er Sicherungen würden somit die Steuergeräte absichern und die 20er wäre ein Kabelschutz für die Hauptleitung.
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Dienstag, 28. Juli 2015, 08:46

Verkehrt ist das Ganze nicht :)
Ich muss auch noch mal die Stromstärke ohne die angeschnallten Gurte ermitteln, kann mir vorstellen dass das schon einen großen Unterschied bringt.
Bisher läuft es bei mir aber, kein Ärger gehabt bisher.

Ron

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Donnerstag, 10. Mai 2018, 22:11

Mit reichlich Verspätung hier noch eine Lösung zum Problem der Befestigung des Haltegriffes (Angstgriff) Beifahrerseite aus Post 65: Die Einsteckmutter 811 807 577 C passt exakt. Weiß zwar nicht, ob das original auch so war, aber bei dieser Lösung muss nichts gebastelt werden und es hält bombenfest.
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Donnerstag, 14. Juni 2018, 22:55

Nachtrag zum vorigen Post bzw. Post 65

Habe jetzt heraus gefunden, was die originale Lösung war. VW hat zur Befestigung des Angstgriffes beim ELRA-System die Spreizmutter 535857610 verwendet. Ist leider mittlerweile entfallen und im Katalog nur noch über die Historiedaten auffindbar. Sowohl in der Explosionszeichnung, als auch in der Teile-Liste wurde das Teil nach Entfall entfernt. Alternativ lässt sich, wie schon beschrieben, die Einsteckmutter 811807577C verwenden.
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Montag, 18. Juni 2018, 22:42

Habe jetzt heraus gefunden, was die originale Lösung war. VW hat zur Befestigung des Angstgriffes beim ELRA-System die Spreizmutter 535857610 verwendet. Ist leider mittlerweile entfallen und im Katalog nur noch über die Historiedaten auffindbar. Sowohl in der Explosionszeichnung, als auch in der Teile-Liste wurde das Teil nach Entfall entfernt. Alternativ lässt sich, wie schon beschrieben, die Einsteckmutter 811807577C verwenden.

Habe jetzt heraus gefunden, was die originale Lösung war. VW hat zur Befestigung des Angstgriffes beim ELRA-System die Spreizmutter 535857610 verwendet. Ist leider mittlerweile entfallen und im Katalog nur noch über die Historiedaten auffindbar. Sowohl in der Explosionszeichnung, als auch in der Teile-Liste wurde das Teil nach Entfall entfernt. Alternativ lässt sich, wie schon beschrieben, die Einsteckmutter 811807577C verwenden.



Hallo Ron

Hab mal ne andere Frage - vielleicht kannst du mir weiterhelfen.

Mein Elra Gurtensystem ist immer gelaufen - doch seit einiger Zeit ist es auf beiden Seiten nach hinten gefahren
und hat da blockiert...:‘( also an der B Säule...hab das Relais entfernt welches immer so nervig „pfeift“ hat es damit einen Zusammenhang oder
Weisst du direkt eine andere Lösung?

Danke schon mal.

Gruss

Ron

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Dienstag, 19. Juni 2018, 18:14

Deine Fehlerbeschreibung ist ein wenig dürftig.

Zitat

...und hat da blockiert...

Bedeutet konkret? Gurt fuhr bei Türöffnung oder abziehen des Schlüssels nicht nach vorne?

Zitat

...hab das Relais entfernt welches immer so nervig „pfeift“...

Welches Relais? Das in der ZE? Was wurde dadurch bewirkt?

Kommst du zum 30 Anniversary Of Corrado Treffen? Kannst mich da auch drauf ansprechen. Bin gerade bei den Vorbereitungen dazu.
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Cochise93

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Dienstag, 19. Juni 2018, 19:40

Deine Fehlerbeschreibung ist ein wenig dürftig.

Zitat

...und hat da blockiert...

Bedeutet konkret? Gurt fuhr bei Türöffnung oder abziehen des Schlüssels nicht nach vorne?

Zitat

...hab das Relais entfernt welches immer so nervig „pfeift“...

Welches Relais? Das in der ZE? Was wurde dadurch bewirkt?

Kommst du zum 30 Anniversary Of Corrado Treffen? Kannst mich da auch drauf ansprechen. Bin gerade bei den Vorbereitungen dazu.


Ja werde am Samstag da sein.

Besprechen wir es am besten vor Ort :)

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